heliumTALK - das Kunstgespräch

heliumTALK - das Kunstgespräch

For „heliumTALK – Das Kunstgespräch“ Jörg & Melvin Heikhaus meet with interesting people from the art world. Conversations are in English or German.

#70 [english]: Corona-Isolation special with Caro Buermann from Corey Helford Gallery (LA), who is currently in Tokio

#70 [english]: Corona-Isolation special with Caro Buermann from Corey Helford Gallery (LA), who is currently in Tokio

This is a very spontaneous series of specials of my podcast heliumTALK. I call them „The Isolation Episodes“, and for these I am speaking with people from the art world about the current situation we’re all facing these days. I just want to know how artists and gallerists from different countries are dealing with being locked down.

My guest today is Caro Buermann, main curator at Corey Helford Gallery in Los Angeles who is currently in Tokio with the artist Hikari Shimoda.

#69 [english]: Corona-Isolation special with Rune Christensen in Denmark

This is a very spontaneous series of specials of my podcast heliumTALK. I call them „The Isolation Episodes“, and for these I am speaking with people from the art world about the current situation we’re all facing these days. I just want to know how artists and gallerists from different countries are dealing with being locked down.

For this first heliumTALK special I called my friend and fellow artist Rune Christensen in Denmark.

#68: LOW BROS - zwei Brüder aus Hamburg und ihr Weg in die Weltelite des Post Graffiti

Christoph und Florin Schmidt sind das Künstlerduo LOW BROS. Mit ihrem ikonischen Stil, den sie als Retro-futuristisch beschreiben, gehören die Brüder zu den international bekanntesten und auch angesehensten Protagonisten einer Kunstrichtung, die man gemeinhin als Urban Art bezeichnet, die sie selber aber lieber Post Graffiti nennen, was es auch einfach viel besser trifft. Darüber sprechen wir auch in diesem Podcast, und natürlich über ihre Reisen in alle Welt zu großen Festivals, die Zusammenarbeit mit Galerien und Institutionen, worum es ihnen mit ihrer Kunst geht und wie sie als Duo zusammenarbeiten.

#67: Jo Fischer: Warum es schön sein kann, Follower zu verlieren und warum man sich für Kunden nicht verändern sollte.

Jo Fischer ist Fotograf. Punkt. Er ist natürlich noch viel mehr, aber fast alles hat damit zu tun, dass er ein ganz feiner Beobachter und Dokumentar ist. Seine Kamera ist immer dabei, er arbeitet stets an mehreren Serien gleichzeitig und dafür ist er viel unterwegs, also manchmal auch im Auftrag von Marken, aber meistens auf eigene Faust, in sogenannten „Overlandern“, also offroad-tauglichen Fahrzeugen, die er sich selber zu bewohnbaren Reisemobilen umbaut, vom Land Rover Defender bis zum T3 Synchro ist er schon vieles gefahren, Hauptsache, das Ende einer asphaltierten Straße bedeutet nicht auch das Ende der Reise. So bewegt er sich meist quer über den Kontinent und zeichnet mit seiner Leica auf, was er erlebt, wenn er nicht gerade in Berlin ist, wo er übrigens auch geboren wurde und bevor er zu Kamera griff viele Jahre lang hauptberuflich Sänger von Rockabilly-Bands war.

Jo und heliumcowboy, wir hatten auch unsere Zeit, in der wir gemeinsam einige teils recht wilde Ausstellungen gemacht haben und sein Porträtprojekt „Herr Fischer bittet zu Tisch“ sogar bis in die ehrenwerten Deichtorhallen brachten. Jo und ich sind aber auch dicke Freunde, wir haben auch eigentlich den gleichen Vornamen und so erinnern wir uns an ein paar Anekdoten aus den letzten über zehn Jahren, die wir uns nun schon kennen. Er ist auch eine Zeit lang ein aktiver Unterstützer meines Alex Diamond-Projekts gewesen, sei es mit Fotos, kraftvollem Mitanpacken bei meinen aufwändigen Installationen und Aufbauarbeiten, zwei mal schlüpfte er sogar live in die Maske und druckte als Alex Diamond auf den Vernissagen. Ja, und dann stellen wir auch noch ganz kurz die Geschichte unseres im Podcast „Das Ziel ist im Weg“ so brutal falsch erzählten Kennenlernens richtig. Für die Nachwelt, klar, und für Loffi.

#66: Off the Record with Jonathan LeVine (Part 9) - Let's change the artist-gallery business model! And: Storytime!

It has only been 2 weeks since our last "Off the record"-show, but you may remember we had some technical issues and were cut off before we got to the more constructive part. And that is what we are focusing on today! Also the show is now split into two parts: first we talk about ideas for alternative business models or the relationship between artists and galleries in difficult market conditions as we are experiencing them in recent years. We are touching on a really delicate issue here ….

Then we move on to a more lighter topic and start telling anecdotes from our long time in the business. We speak about our early Miami-experiences and good times with FriendsWithYou and David Choe, we tell stories about artists we worked or still work with such as Doze Green and Boris Hoppek, or our Brazilian connections such as Speto and Zezão and more.

We are both looking forward to expanding the storytelling, it also helps you get a more positive picture of us maybe, in case you get tired listening to our struggles and the frustration with the shitty art business today - which we may have placed too much emphasis on lately, but we still haven’t found satisfying answers yet, so please bear with us. However - if you are still interested in our professional and definitely educated opinion on this please listen to the first roundabout 30 minutes of todays heliumtalk and see if you’d like to engage with us more, for example by sending an email to hello@heliumtalk.com or a message on my instagram @heliumcowboy to include your thoughts in our discussion.

PS: A new photo of Jonathan - by photographer Elisaveta Stoilova!

#65: Paul Schrader - wie man auch ohne Galerie ein erfolgreicher Künstler sein kann

Paul Schrader ist abstrakter Maler, lebt hier in Hamburg, hat früher mal Graffiti gemacht, dann aber nach der Schule erstmal einen sehr soliden Beruf studiert und auch einige Jahre praktiziert, bevor er sich wieder und dann eben hauptberuflich der Kunst zugewandt hat. Paul war Anwalt, und jetzt malt er eben nur noch. Das ist tatsächlich für viele auch ein heikles Thema, vor allem wenn man die Kunst immer noch wie etwas Elitäres behandelt, und damit meine ich nicht im finanziellen Bereich, sondern dort wo immer noch Grenzen gezogen werden zwischen wer denn nun Künstler sein darf und wer nicht, zum Beispiel wird diese Frage nicht gestellt, wenn jemand an der HfbK studiert, macht er aber erstmal wie Paul seine Staatsexamen in Jura wird in Kunstkreisen leider immer noch gerne mal die Nase gerümpft.

Paul ficht das aber nicht an, denn er ist ja dennoch sehr erfolgreich. Seine Bilder kommen verdammt gut an, seine letzte Ausstellung in der Barlach Halle K in Hamburg hat sehr gute Kritiken bekommen, war fantastisch besucht und am Ende fast ausverkauft, und das bei Preisen, die so ungefähr zwischen 10 und 50 tausend Euro pro Bild liegen. Er macht das auch alles ganz ohne Galerie, und das ich das natürlich höchst spannend finde ist ja klar, und deshalb habe ich mich sehr gefreut, dass Paul die Zeit gefunden hat, zu mir ins Studio zu kommen, der Mann ist nämlich ganz schön busy.

#64: Off the Record with Jonathan LeVine (Part 8) - Happy New Year, but still no real changes on the art market?

This is the very first podcast in 2020. It was also the first I recorded in 2020. I was doing this while I was in the farmhouse. It has been a while since the last english language heliumTALK, and it also has been a while since I last spoke with my friend Jonathan LeVine. Late in 2018 we started to record a loose series of shows where we talk among friends and with no boundaries about the business, and that is why we call these episodes: Off the Record!

#63: 15 Jahre Künstlerduo Various & Gould - 15 Jahre deutsche Urban Art Geschichte.

Meine Gäste dieser Folge sind Various und ihr Partner Gould: Various & Gould also. Ein Künstlerduo aus Berlin, das über die letzten 15 Jahre hinweg seinen ganz eigenen Stil von Streetart entwickelt und nun ein Buch darüber gemacht hat. Das heisst „Permanently Impovised - 15 years of Urban Print Collage“, ist erschienen bei Seltmann + Söhne und ist ganz wundervoll geworden. Dieses Buch haben wir zum Anlass genommen, uns endlich mal persönlich kennenzulernen - ich habe die beiden dann als Künstler in unsere aktuelle heliumcowboy-Ausstellung eingeladen und natürlich auch gleich für den Podcast verhaftet.

#62: Tränen im Tonmobil - oder wie man vom Manager zum Podcaster umsattelt und glücklich wird. Mit Andreas Loff.

Andreas Loff macht seit ziemlich exakt einem Jahr auch einen Podcast. Der heisst „Das Ziel ist im Weg“, und ist innerhalb kürzester Zeit ziemlich erfolgreich geworden. Aufgenommen wird der in einem alten Winnebago-Wohnmobil und kommt Woche für Woche immer Donnerstags raus. Es ist kein Kunst-Gespräch, Loffi lädt sogenannte Quereinsteiger und Querdenker aus allen Sparten ein, hat also ein ganz breites Spektrum und auch ganz viel Prominenz im Programm, aber als ich im vergangenen Jahr als einer der ersten Gäste von Loffi in dem plüschigen Fahrersessel seines mobilen Aufnahmestudios Platz genommen habe, da haben wir uns im Anschluß tief in die Augen gesehen und einen Gegenbesuch bei mir ausgemacht, wenn es dann auch von ihm schon viel zu erzählen gibt aus der Welt des Podcasting.

Es ist übrigens der Podcast, in dem am häufigsten das Wort Podcast vorkommt.

#61 [english]: The importance of Residency Programs for artists’ careers: Kathryn Mikesell, Fountainhead Miami

Kathryn Mikesell and her Husband Dan started Fountainhead Miami, a residency program for artists over a decade ago. When I met Kathryn on one of these crazy Miami art fairs back then they had just started their venture and I have admired their relentless work on helping artists to build sustainable careers and at the same time cultivate new audiences for the arts.

Privately run residencies are a beautiful thing, because just think about it, there are people who love art so much that they dedicate their personal time and resources and of course their money to give artists a place where they can create freely, in a different environment, landscape and often mentality for a certain amount of time. It’s not just the love for the arts, it is also about understanding the needs of artists and encouraging the process of how art gets into this world in the first place. It really takes a lot, which makes all that Fountainhead stands for today eben more impressive to me and I am so happy that Kathryn found the time to talk with me in my podcast.